| Cover- und Zitatrechte: one Verlag (Bastei Lübbe) |
☁ Autorin: Kelly Oram ☁ übersetzt: Fabienne Pfeiffer ☁ illustriert: - ☁
☁ Verlag: one Imprint Bastei Lübbe ☁ Ebook ☁ ISBN 978-3-8466-0070-2 ☁
☁ 6,99 € [ebook] ☁ 444 Seiten ☁ Reihe 1/2 ☁
☁ erschienen 09/2018 ☁ empfohlen ab 14 Jahren ☁
Inhalt
Nach einem Autounfall, bei dem Ella schwere Verbrennungen erlitt und ihre Mutter verlor, muss sie von Boston nach L.A. zu ihrem Vater und seiner neuen Familie ziehen. Der Vater ist ihr fremd, seit er sie mit 8 Jahren verließ und sich seit dem nicht mehr meldete. Die neue Stiefmutter und ihre Töchter machen es ihr auch nicht gerade leicht sich einzuleben. Nur Cinder ihr bester Freund und ihre langjährige Internetbekanntschaft, den sie noch nie gesehen hat, geben ihr Halt in dieser Zeit. Wen sie wüsste, mit wem sie sich dort in Wirklichkeit schreibt
Zwischen den Seiten
Um dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, angezogen von dessen Megahype und vorsichtig von einigen Meinungen, die meinen Drang das Buch sofort haben zu wollen, ausgebremst haben. Zumal ich am Jahresanfang auch nicht absehen konnte, in welchem Umfang ich zum Lesen kommen würde.
Nun gab es das Ebook im Angebot und da konnte ich nicht mehr widerstehen. Und was soll ich sagen? Ich habe es nicht bereut. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Was mir am Schreibstil gefallen hat, kann ich gar nicht genau sagen, es hat einfach gepasst. Schon im Prolog haben Cinder und Ella mich geschnappt und nicht mehr losgelassen, die beiden haben eine großartige Kommunikation miteinander. Locker, lustig und irgendwie unbeschwert, auch wenn sie genauso oft ernst reden, wie sie sich einen Schlagabtausch liefern.
Nachdem Unfall, der Reha und den Umzug zu ihrem Vater, muss Ella viel verarbeiten und mit ganz neuen Situationen umgehen. Vor allem ist da die neue Ehefrau mit den Stiefschwestern und die neue Schule, auf der alles privat und Schickimicki ist. Ihre Mitschüler lassen es Ella spüren, dass sie anders ist. Der Unfall hat sichtbare Spuren hinterlassen und ich konnte mich sehr in Ella hineinversetzen, als sie zum Mittelpunkt von Spott wurde. Es hat mir wehgetan, wie krass zum Teil mit ihr umgegangen wurde. Gerade innerhalb dieser Familie. Am liebsten hätte ich das Buch an dieser Stelle symbolisch zerrissen, weil ich die Stieffamilie so abgrundtief schrecklich und den Vater ignorant empfand. Behinderungen sind schließlich nichts, was man sich freiwillig wünscht und es gibt keinen Schutz davor. Es kann wirklich jeden treffen und das vergessen einige Menschen, nicht nur in dieser Geschichte. Um nicht vollständig an die Decke zu gehen, musste ich mir oft wiederholen, ist eine Cinderella Version, die Stieffamilie muss so sein.
Die Freundschaft mit Cinder half da viel, denn sobald Ella und er miteinander kommunizieren, lacht man als Leser ebenfalls mit oder schmachtet sie beide an, denn wir wissen ja schon, was die beiden wirklich füreinander empfinden und wer Cinder in Wirklichkeit ist. Kennengelernt haben sich die beiden wegen eines Blogbeitrages zu einem Fantasy Roman, den Ella für ihren Blog geschrieben hat. Dabei kamen mir die „Aschenchroniken“ und „Der Druidenprinz“ so real vor, dass ich im Internet geschaut habe, ob es diese Werke wirklich gab. Ergebnis der Roman ist reine Fiktion.
„Cinder & Ella“ hält sich nicht komplett an den Aschenputtel Plot, den ich erwartet habe, vor allem in der Situation wo ich einigen Figuren gerne mal die Meinung gesagt hätte, nein diese Geschichte entwickelt sich ein klein wenig anders und zeigt, das auch mehr in den Figuren steckt. Bei der Romantik und dem kitschigen Herzschmerz bleibt sich „Cinder & Ella“ treu, zwar ist Cinder kein Prinz aber mit seinem Status in Hollywood nah dran. Da sind Komplikationen vorprogrammiert.
Gegen Ende spitzt es sich zu und entlädt sich in viel Drama und noch mehr Herzschmerz. Mir hat es gefallen, bei Romanzen brauche ich einfach manchmal die volle Ladung an Gefühlen. Einen zweiten Teil kann ich mir hier sehr gut vorstellen, ich denke das gemeinsame Abenteuer der beiden beginnt doch erst nach „Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende“.
Fazit
„Cinder & Ella“ war ein Leserausch, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Cinder und Ella sind einzeln mega sympathisch, aber zusammen einfach grandios. Ellas Schicksal hat mich persönlich getroffen, vor allem die Stieffamilie fand ich absolut hassenswert. Doch manchmal verstecken sich dahinter auch Gründe, die sich erst später offenbaren und dann sieht es schon ganz anders aus. In „Cinder & Ella“ stecken kleine und große Dramen der Herzen. Ich mochte diese volle Dröhnung Kitsch am Ende. 5 Sterne
Cinder & Ella im Überblick
Cinder & Ella 1
Cinder & Ella 2 Happy End - und dann erscheint 09/2019
Challenges, an welchem dieses Buch teilnimmt
Die große Cover Challenge 2019 von Charleen´s Traumbibliothek
Aufgabe 3 ein Buch mit einem blauen oder türkisen Cover.
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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.de


Hallo liebe Cindy,
AntwortenLöschendas ist wirklich interessant, dass dich die Meinungen zu dem Buch eher davon abgehalten haben es zu kaufen. Ich habe mir keine Rezensionen vor dem Anhören des Hörbuchs durchgelesen. Ich war jedoch der Meinung, dass die Kritiken positiv ausgefallen sind.
Ich freue mich so sehr, dass dir die Geschichte auch so gut gefallen hat <3 Was die Fortsetzung angeht, bin ich jedoch etwas skeptisch. Ich finde die Geschichte hatte ein schönes Ende.Daher weiß ich nicht, ob ich Band 2 lesen möchte.
Sehr cool finde ich, dass du nach dem Druidenprinz gegoogelt hast. Ich bin jemand, der nur sehr selten recherchiert, sich aber durchaus die Fragen stellt. Die Antwort auf diese Frage hat mich also auch sehr interessiert. Vielen Dank, für diese Recherche <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Hallo liebe Tanja,
Löschenich googel so etwas oft, da ich ins Grübeln komme, ob es sich um Fiktion oder Realität handelt. ^^" Stimmt du hast Recht im Grunde ist die Geschichte zu Ende erzählt und kann so stehen gelassen werden. Ich erwarte vom zweiten Teil auch mehr Drama in Richtung Unsicherheiten, da Cinder ein attraktiver Schauspieler ist. Aber vielleicht gehen sie auch ein wenig weiter in ihrer Beziehung. Auf jeden Fall denke ich Ella wird viele Konflikte bekommen, dass sie sich nicht wohl in ihrem Körper fühlt und wie das umgesetzt wird, ist spannend.
Liebe Grüße Cindy