ist so einiges, worüber ich mir in den letzten Wochen Gedanken gemacht habe. Auch 2020 versuche ich mich wieder an einer Challenge, allerdings wirklich nur einer Challenge. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ich mich leicht verzettel, wenn ich an zu vielen Aktionen teilnehme. Ich habe mich für die Titel-ABC-Challenge von Dörte books and family entschieden.
Im November/Dezember 2019 hatte ich mir schon eine Liste von 100 Büchern zusammengestellt, die ich mir für 2020 vorstellen kann. Praktisch, dass ich eine breite Auswahl für die ABC-Challenge habe.
Regelmäßig Mangas lesen
Mein Jahresrückblick 2019 zeigte, dass ich 44 Mangas lesen konnte, was zum Großteil durch den Juni möglich wurde, in dem ich nur ein Buch gelesen hatte.
Allerdings nahmen und nehmen meine Bücher einen hohen Leseanteil ein. Einen kompletten Manga Monat kann ich mir für 2020 nicht vorstellen. Nur hätte ich gerne eine andere Möglichkeit meine Mangas regelmäßig zu lesen und eine Motivation dafür finde ich hilfreich.
Auf Instagram habe ich durch Speckolga von der Time2ReadWeek erfahren, dabei wird versucht monatlich für eine Woche Manga zu lesen. Klingt interessant und im Januar werde ich das ausprobieren.
SuB Abbau durch E-Books, Skoobe, die Onleihe und Libby
Im letzten Jahr habe ich verstärkt E-Books gelesen und dabei unter anderem Skoobe, die Onleihe und Libby (beides durch die Stadtbibliotheken möglich) genutzt. Mit meinem E-Book-Reader kann ich problemlos in jeder Mama - Baby Situation lesen. Wobei ich hier noch erwähnen sollte, dass sich Skoobe bislang nicht auf einen herkömmlichen E-Book-Reader verwenden lässt. Mit Skoobe habe ich auf dem Smartphone gelesen. Ich war überrascht wie viele meiner SuB (Stapel ungelesener Bücher) ich über einer der genannten Anbieter lesen ließen.
Bücher spenden
Passend dazu habe ich im letzten Jahr mein SuB überarbeitet. Ich habe mich hingestellt und überlegt, welche Bücher ich nicht mehr lesen werde. Oder vielleicht später, dann aber als digitales Leihbuch. Einige Bücher mussten ausziehen und wurden der Bibliothek gespendet.
E-Books statt Printbücher kaufen und Kaufrausch in den Griff bekommen
Meine letzte Statistik zeigt, dass ich eindeutig ein Buchkaufrausch Problem habe. 97 Bücher sind 2019 neu bei mir eingezogen und nur 20 habe ich davon auch irgendwann in 2019 gelesen. Eine Zahl, die deutlich macht, was mein SuB für einem Ungleichgewicht ausgesetzt ist. Ich kenne mich zu gut, ich weiß ein generelles Kaufverbot ist nicht das richtige für mich. Da muss ich eindeutig etwas ändern.
Weil mich so viele E-Books im vergangenen Jahr begleitet haben, hat ein Umdenken begonnen: ich möchte versuchen, generell lieber mehr E-Books zu kaufen und vielleicht die Printausgabe nur dann, wenn ich mir 100%ig sicher bin, dass ich das Buch auch zum Anfassen haben möchte. Mal schauen, wie konsequent ich mit diesem Vorsatz bin.
Am Wochenende auch mal etwas Anderes lesen
Ein weiterer Vorsatz - ich möchte gerne ab und zu Zeitschriften, wie zum Beispiel „Welt der Wunder“ lesen. Doch wie bei allem kann ich mich nur schwer von meinem aktuellen Buch losreißen. Sollte ich auch hier konsequent genug bleiben, dann könnte ich das Wochenende für die Zeitschriften nutzen.
Schließlich sollten meine Tochter und meine Familie so viel Aufmerksamkeit bekommen können, wie sie wollen und wenn es dazwischen eine kleine Pause gibt, kann ich bestens eine Zeitschrift lesen.
Ich komme zum Ende
Als ich schwanger war, haben viele Kollegen gesagt, sobald das Baby da ist, komme ich weniger zum Lesen. Sie hätten Recht behalten, wenn ich für mich eben nicht diese flexiblen Möglichkeiten gefunden hätte.
Hoffentlich kann ich davon einiges auch in den kommenden Monaten umsetzen, denn die Maus wird Kita Kind und ich gehe wieder arbeiten. Es ist interessant zu sehen, wie sich das Lesen in diesen neuen spannenden, in den letzten Monaten oft herbei ersehnten Alltag integrieren lässt.
Ich hoffe auch sehr, dass ich eine neue und gute Balance finden werde, wie ich das Bloggen einbinden kann, denn der Blog und meine Zuverlässigkeit haben in 2019 stark gelitten.
Mit welchen Vorsätzen blickt ihr in euer neues Bücherjahr?
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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.de
© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
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Hallo liebe Cindy,
AntwortenLöschenich kann gut verstehen, dass du Bedenken hattest, ob du mit Kind deinem Hobby Lesen noch so würdest nachkommen können, wie zuvor. Eine sehr gute Freundin von mir war auch immer eine begeisterte Leserin, hat aber nach Geburt des Kindes festgestellt, dass sich ihr Leseverhalten geändert hat. Wenn überhaupt, dann greift sie nun eher mal zum Reader. Sie liest aber im Allgemeinen auch weniger. Ein Kind bietet andererseits auch die Möglichkeit auf ein andere Genre zu wechseln und somit z.B. gemeinsam mit dem Kind Kinderbücher zu lesen.
Ich freue mich sehr, dass du versuchst auch weiterhin deinem Hobby nachzukommen. Ich drücke dir die Daumen, dass dieses Vorhaben gelingen wird. Deine Gedanken, was den SuB-Zuwachs angeht, kann ich nachvollziehen. Auch bei mir füllen sich die Regale und irgendwann ist jeder Platz, mal ausgenutzt. Ich denke da hilft es nichts, man muss irgendwann ein wenig aussortieren. Eine gute Möglichkeit bietet da auch der EReader. Allerdings muss ich sagen, dass ich einfach lieber zum gedruckten Buch greife. Ich finde es angenehmer für die Augen und ich bin eben auch ein Coverliebhaber.
Ich bin sehr gespannt, ob du in 2020 mehr EBooks oder doch weiterhin Printbücher lesen wirst :o)
Ganz liebe Grüße
Tanja
Hallo liebe Tanja,
LöschenKinderbücher habe ich vor der Schwangerschaft schon gerne gelesen. :) ich bin auch sehr froh, dass ich 2019 trotzdem gelesen habe. Ich hätte es mir auch gar nicht anders vorstellen können, selbst wenn es mehr Hörbücher geworden wären, ich brauche es wie die Luft zum Atmen.
Also versuche ich es weiterhin in meinen Alltag zu integrieren. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg oder? :D So ganz habe ich mich auch noch nicht von den Printausgaben verabschiedet, wie du schon sagtest, wegen der Cover. Aber ich glaube, es ist ein altes Festhalten. Auf der anderen Seite, finde ich den Gedanken spannend, die Bücher weiterhin im Papierformat zu kaufen und am Anfang eines neuen Jahres die gelesenen auszusortieren, um sie der Bibliothek zu spenden. Allerdings setzt das voraus, dass ich die Kapazitäten für Printausgaben habe. Und so genau wird meine Liste für 2020 nicht sein, denn sobald ich ein SuB Buch in Papierform habe, zähle ich es als solches, selbst wenn ich mir das Ebook geliehen oder noch einmal gekauft habe.
Liebe Grüße Cindy
Huhu Cindy,
AntwortenLöschendie Drücke die Daumen, dass du auch nach der Elternzeit zum Lesen und Bloggen kommst. :) Natürlich soll auch die Familie nicht zu kurz kommen, aber ich kann mir vorstellen, dass man dann gerade abends, wenn das Kind im Bett ist, wieder mehr Ruhe zum Lesen hat. So ein KiTa-Tag ist für die Kleinen ja auch immer aufregend und zumindest von Freunden weiß ich, dass deren Kinder dann abends viel besser einschlafen. :)
Mit dem Kauf eines Kindle hatte ich damals auch gedacht, mehr eBooks zu lesen und dann nur die wahren Highlights auch als Print zu kaufen. Aber bisher war mein Print-SuB dafür zu hoch. XD
Wie ich mehr Manga lesen könnte, überlege ich auch schon länger. Ich war ja immer überzeugt, dass ein "Stapel ungelesener Manga" unmöglich ist, aber mein Regal sagt da mittlerweile auch was anderes. :'D Ich bin gespannt, wie du das mit der einen Woche pro Monat umgesetzt bekommst! :)
Und von Zeitschriften fange ich gar nicht an... Mein "Stapel ungelesener Zeitschriften" ist mittlerweile auch viel zu hoch. >.> Ich bekomme einmal im Jahr die letzten 12 Ausgaben GEO von meiner Mutter und Johannes hat einige Abos von kostenlosen Wissenschaftszeitschriften, die ich auch gerne lese. Nur Zeit dafür ist selten da...
Liebe Grüße und ein erfolgreiches Lesejahr!
Alica
Hallo Alica,
Löschenvielen Dank, ich bin guter Dinge, dass ich es schaffe. Was das betrifft, kann ich einen Dickkopf werden. Ich lese ja auch jetzt schon viel, wenn sie schläft.
Vom Gefühl, was liest sich für dich schneller - Ebook oder Buch?
Vielleicht ist das Zauberwort „bewusste Lesezeit“ schaffen. Letztes Wochenende habe ich wirklich nur zu der Zeitschrift gegriffen und klar, es war bisher nur ein Wochenende, aber vielleicht klappt das dauerhaft. Ich muss mir nur „feste Tage“ nehmen. Und lernen mir den Druck zu nehmen. Denn muss ich Buch XY noch im Januar schaffen? Ich versuche, deshalb auch auf monatliche Want to Read zu verzichten, stattdessen könnte man sagen, die nächsten 3 Bücher want to read.
Ich bin gespannt ob du vielleicht auch etwas für dich umsetzen kannst/magst.
Liebe Grüße Cindy
Hm, ich glaube, grundsätzlich lesen sich eBooks schneller, aber ich lese sie nicht ganz so gerne, weshalb ich dann seltener dazu greife. :D
LöschenIch versuche, an dem Wochenenden Manga und Zeitschriften unterzubringen. Unter der Woche habe ich ohnehin nur selten viel Lesezeit... Ich denke auch, wenn mein SuB erstmal kleiner ist, lässt der Druck, Printbücher lesen zu "müssen", nach, und ich habe wieder mehr Motivation für anderes. :)
Hallo liebe Cindy <3,
AntwortenLöschendeine Vorsätze klingen richtig gut und ich drücke die Daumen, dass es dir gelingen wird. Ich persönlich halte von Vorsätzen nicht so viel, da man gewisse Dinge einfach nicht selbst steuern kann.
Über die Vorteile von eBooks und hier, Skoobe & Onleihe, haben wir uns ja schon via WA ausgetauscht und ich kann deine Beweggründe dafür absolut nachvollziehen.
Das du vermehrt wieder zum Lesen kommst, freut mich für dich und ich denke auch, dass du bald die Möglichkeit finden wirst, wieder etwas mehr zu bloggen.
Ganz liebe Grüße,
Uwe
Hallo lieber Uwe,
Löschenich finde Vorsätze gut, denn sie erinnern mich immer wieder daran, was ich denn eigentlich mal wollte. Aber ich gebe dir natür recht, es nicht immer leicht am Ball zu bleiben, vor allem wenn es äußere Einflüsse gibt.
Was das Bloggen betrifft, gebe ich mir Mühe. :)
Liebe Grüße Cindy
Huhu liebe Cindy,
AntwortenLöschenich finde es richtig super, dass du dir in letzter Zeit so viele Gedanken über diverse Dinge gemacht hast.
Auch ich habe gegen Ende des Jahres meinen SuB noch mal ordentlich ausgemistet. Mein Lesegeschmack hat sich nun einmal geändert und so war mir klar, dass ich das ein oder andere Buch einfach nicht mehr lesen werde. Meine Bücherei wird sich darüber freuen. ;-)
Auch dein Ansatz mal am WE etwas komplett anderes zu lesen, finde ich richtig super. Ich würde auch gerne mal die ein oder andere Zeitschrift lesen. Von daher finde ich deine Idee sehr reizvoll.
Liebe Grüße
Sandra
Hallo liebe Sandra,
Löschenvielen Dank für deine lieben Worte. Mir die Gedanken darüber zu machen, hatte auch etwas Befreiendes gehabt.
Meine Bibliothek hat sich erst am Freunden wieder über einen neuen Schwung Bücher gefreut. Das war toll, macht mich ja auch glücklich.
Im Moment klappt es mit dem „Buchverzicht“ am Wochenende ganz gut. Nun lese ich aber auch „Ein wenig Leben“ da tut mir die kleine Auszeit gut. Ich habe gestern eine neue Netflix Serie begonnen, auch dazu eignet sich das Wochenende. Probiere es einfach aus und halte mich da gerne auf dem Laufenden.
Liebe Grüße Cindy