Freitag, 28. Dezember 2018

~Buch Rezension~ "Royal Hearts Wie ich mich in den Prinzen von England verliebte" von Emily Albright

Cover- und Zitatrechte: Ravensburger Buchverlag

☁ Autorin: Emily Albright ☁ übersetzt: Anja Hansen-Schmidt und Wolfram Ströle ☁ illustriert: - ☁
☁ Verlag: Ravensburger Buchverlag ☁ Hardcover ☁ ISBN 978-3-473-40170-3 ☁
☁ 14,99 € [D] 15,50 € [A] ☁ 352 Seiten ☁ Einzelband ☁
☁ erschienen 04/2018 ☁ empfohlen ab 14 Jahren ☁

Inhalt

„Ein Studienplatz in Oxford? Evie kann ihr Glück kaum fassen. Als sie auf der ersten Semesterparty den attraktiven Edmund kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen. Doch dann erfährt sie, wer er ist: Prinz Edmund, der jüngere Bruder des englischen Thronfolgers, hat nicht nur einen Ruf als Bad Boy und unzählige weibliche Fans, seine königlichen Eltern haben auch schon die perfekte Adelige Freundin für ihn auserkoren. Trotzdem kann Evie ihre Gefühle nicht verbergen und auch Edmund jede Chance, um ihr näherzukommen. Als die Klatschpresse die Anziehungskraft zwischen dem Prinzen und der Bürgerlichen bemerkt, steht Evie plötzlich im Rampenlicht - genau wie ein gut gehütetes Geheimnis ihrer Familie.“ - Quelle Klappentext


Der erste Satz...

 
 

„Die Hand auf dem Türknopf, schloss ich die Augen und hielt die Luft an.“ - Evie

 
Seite 7








Zwischen den Seiten

„Mädchen verliebt sich in Prinzen-Geschichten“ mag ich gerne lesen oder anschauen. Obwohl ich vorher schon weiß, nach welchem Schema diese oft ablaufen. Während der Weihnachtszeit ist Romantik immer gut.

Die 19-jährige Evie erhält einen Studienplatz in Oxford und trifft früh auf Kommilitonen, die zu guten Freunden werden. Ein guter Start für Evie und doch habe ich mich schwergetan ins Buch zu finden. Mich hat die Wortwahl nicht angesprochen. Zu einer Gruppe von Freunden würde ich „Clique“ sagen die Figuren sprechen von sich als „Gang“ mit diesem Wort verbinde ich etwas anderes. Gut möglich das, dass an der Übersetzung liegt.

Beim ersten Treffen zwischen Evie und Edmund zeigt Evie sofort ein starkes Interesse an ihm. Evie wirkte auf mich manchmal wie ein sehr junges Mädchen, dass ihren ersten Schwarm findet. Eine kleine Prise zu sehr drüber, mit der mich allerdings noch arrangieren konnte.

Edmund ist das Ziel vieler Mädchen, die sich für seine Position als Prinz interessieren, auch wenn Evie das am ersten Abend noch nicht weißt, lässt sie sich nicht von einem dieser Mädchen überrumpeln und sagt ihr die Meinung. Wodurch ich gehofft habe, dass sich die Geschichte für mich gut entwickelt. Ich mag starke Mädchen, die Selbstvertrauen haben. Ansonsten wirkt sie meist unreif für eine junge Frau von 19 Jahren.

Leider schrumpft das bisschen Selbstvertrauen, umso mehr die beiden sich kennenlernen und macht Platz für viele kleine Dramen, die ich vorhersehbar fand und unnötig.

Edmund schafft es auch nicht, ein interessanter Charakter zu bleiben. Es liegt nicht an seinem Good Guy Auftreten, das war angenehm, es müssen nicht immer die Bad Boys sein. Aber vieles hätte sich mit einer klaren Ansage verhindern lassen können.

Hindernisse, Zweifel, und Intrigen gehören zu einer Prinzen Liebesgeschichte dazu, dass sie dabei auch nicht vollkommen unvorhersehbar ist, ist mir auch klar. Wenn dabei die Figuren facettenreich ausgearbeitet, und die Romanze stimmungsvoll ist, ist das vollkommen in Ordnung.

Nur in „Royal Hearts Wie ich mich in den Prinzen von England verliebte“ gelingt es den Figuren nicht, die richtige Stimmung zu transportieren. Der Romantik fehlte das Feuer. Sie hat mich nicht abgeholt.

Hat man sich erst mal an den Schreibstil und an die Art der Protagonisten gewöhnt, liest sich das Buch flott. Nur das es am Ende bei mir nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

Fazit

„Royal Hearts Wie ich mich in den Prinzen von England verliebte“ von Emily Albright ist nicht unbedingt eine schlechte Geschichte, für mich aber eine Prinzen Liebesgeschichte, an der ich mich nicht lange erinnern werde. Leider waren die Figuren Evie und Edmund nicht stark genug die Geschichte zu tragen. Evie verliert sich in Zweifel, in Erwartungen, ohne selbst einmal die Initiative zu ergreifen. Und Edmund ist zu gütig, lieb, ungenau in Situationen, in denen er endgültig für Klarheit hätte sorgen können. Das eine oder andere Drama der beiden hätte vermieden werden können. In der Romantik fehlte mir das Knistern und Herzflattern. Auch wenn sich das Buch schnell lesen lässt, hat es mir an Substanz gefehlt. 3 Sterne.


~Challenge 2018~ Die große Cover Challenge 2018 von Charleen´s Traumbibliothek
ein Buch mit einem Kleid auf dem Cover

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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.de

2 Kommentare:

  1. Hey liebe Cindy,

    das Buch hatte ich heute in der Hand, habe es mir aber nicht gekauft, da ich erst warten wollte wie es dir gefällt. Jetzt bin ich gerade froh, dass ich es mir nicht gekauft habe.

    Liebe Grüße
    Sandra

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    Antworten
    1. Hallo liebe Sandra,

      gut das du es nicht gekauft hast, ich denke du hättest es auch als zu sehr nach Schema F empfunden.
      Eines der Bücher, die ich auch gerne weggebe.
      Liebe Grüße Cindy

      Löschen

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