Freitag, 7. Dezember 2018

~Buch Rezension~ "Die höchst seltsame Reise zum Ende der Welt" von Nicholas Gannon

Cover- und Zitatrechte: Coppenrath Verlag

☁ Autor/in: Nicholas Gannon ☁ übersetzt: Harriert Fricke ☁ illustriert: Nicholas Gannon ☁
☁ Verlag: Coppenrath ☁ Hardcover ☁ ISBN 978-3-649-61942-0 ☁
☁ 14,95 € [D] 15,40 € [A] ☁ 368 Seiten ☁ Reihe 1/? ☁
☁ erschienen 08/2016 ☁ empfohlen ab 10 Jahren ☁


Inhalt

Archer Hemsley ist ein Entdecker - genau wie seine Großeltern, die berühmten Naturforscher. Es gibt nur ein Problem: Seit Ralph und Rachel Helmsley vor zwei Jahren verschwanden, lässt Archers Mutter ihn nicht mehr vor die Tür.

Wie aber soll man in einem Haus voller ausgestopfter Tiere und todlangweiliger Dinner-Gäste jemals ein Abenteuer erleben? Archer braucht einen Plan?“ - Auszug Klappentext



Der erste Satz...

 
 

„Unter den Tausenden von Kindern, die jeden Tag geboren werden, ist mindestens eins, das sich als Träumer entpuppt.
“ -
Erzähler

 
Seite 8






Zwischen den Seiten


Bereits nach dem Klappentext kann einen Archer nur leidtun, denn seine Mutter verfolgt ihre Sicht den Jungen nicht heraus zu lassen konsequent und auch sein Vater ist keine große Hilfe. Zunächst sind die einzigen Freunde, die Archer hat, die ausgestopften Tiere, mit denen er spricht, sehr zum Missfallen seiner Mutter, aber kann man es Archer verdenken?

In seiner Einsamkeit sind die abenteuerlichen, doch leider unbekannten Großeltern Helmsley für Archer strahlende Helden, von denen er heimlich Post erhält, bis sie auf einer Expedition vor zwei Jahren verschwanden und sich die Sicherheitsvorschriften seiner Mutter verschärften.

Einen Freund findet Archer schließlich in dem gleichaltrigen Nachbarsjungen Oliver, dessen Familie auch ganz sympathisch ist. Mit der Zeit entwickelt, Archer mehr und mehr den Wunsch sich auf die Suche nach seinen Großeltern zu begeben. Ein richtiges Abenteuer bahnt sich an, als die Jungen das neue Nachbarsmädchen Adelaide kennenlernen, alles ganz heimlich versteht sich.

Die ungewöhnliche Geschichte von Archer und seinen Freunden hat mich schnell verzaubert. Die Sprache, der sich der Autor Nicholas Gannon hier bedient ist voller kindlicher, märchenhafter Wärme und Magie. Was genau es ist, lässt sich schwer in Worte fassen. Aber es gelingt ihn in der scheinbar tristen Welt so viele kleine, wunderbare Feinheiten einzubinden, dass ich oft an „Die zauberhafte Welt der Amelie die Geschichte von „Matilda denken musste.

Vor allem die neue Lehrerin Ms Murkley erinnert mich stark an Fräulein Knüppelkuh aus "Matilda". Mir hat „Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ sehr gefallen, hat es das Buch geschafft, mich in die eigene Kindheit zurückzubringen.

Die Figurengestaltung fand ich großartig. Archer sehnt sich so sehr nach Freiheit und Abenteuer, dass er manchmal von seinem Freund Oliver gebremst werden muss. Dieser liebt es gemütlich und lieber unaufgeregt. Oliver bringt viele Argumente die Archer zum Nachdenken anregen.

Adelaide ist erst seit Kurzem in der Weidengasse wohnhaft und hat eine ähnlich bewegende Lebensgeschichte hinter sich, die sie meiner Meinung nach mutig meistert. Adelaide lässt sich ihren eigen Kopf nicht verbieten und das imponiert nicht nur den beiden Jungs.

Archers Wunsch seine Großeltern zu finden bereitet er akribisch vor und als Leser ist es spannend ihn dabei zu begleiten. Zeitgleich stellt sich aber auch die Frage, gelingt es den Kindern? Welche Hindernisse kommen noch auf die 11-jährigen zu?

„Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ endet ganz anders, als ich erwartet habe und doch bleibt dieses Ende glaubhaft und passt im Grunde gut zu dieser Geschichte.

Fazit

„Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ ist ein bezauberndes Abenteuer für kleine Helden und große Entdecker. Es besticht durch eine besondere Sprache eine wundervolle künstlerischen Aufmachung. Bereits nach wenigen Seiten wird Archer einem so sympathisch, dass man sich ihm sofort auf der Suche nach seinen Großeltern anschließen möchte oder ihn einfach aus dem Haus holen möchte. Doch die Aufgabe sich auf die Reise zu begeben, gestaltet sich zur Herausforderung, die mit einem überraschenden, doch nachvollziehbaren Ende daher kommt. Ein richtiger Buchschatz. 5 Sterne.


Archers Abenteuer im Überblick
Die höchst seltsame Reise zum Ende der Welt
Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrows Bay

~Challenge 2018~ Die große Cover Challenge 2018 von Charleen´s Traumbibliothek
ein Buch mit mehr als zwei Personen auf dem Cover

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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.de

3 Kommentare:

  1. Hey liebe Cindy,

    wow das klingt ja richtig, richtig gut. Man gut das das Buch bei mir schon eingezogen ist :-)))

    Liebe Grüße
    Sandra

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    Antworten
    1. Liebe Sandra,

      ich denke doch, dieses Buch wird dir ganz bestauch gefallen. :) Weißt du denn schon wann du es lesen wirst?
      Liebe Grüße Cindy

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    2. Nein, das weiß ich noch nicht. Ich habe jetzt erst mal Taurus gelesen :-)

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