Freitag, 21. Dezember 2018

~Buch Rezension~ "Der kleine Lord" von Frances Hodgson Burnett

Cover- und Zitatrechte: rütten & loening (Aufbau Verlag)

☁ Autorin: Frances Hodgson Burnett ☁ übersetzt: Emmy Becher ☁
☁ Verlag: rütten & loening ☁ Gebunden ☁ ISBN 978-3-352-00668-5 ☁
☁ 12,00 € [D] 12,40 € [A] ☁ 256 Seiten ☁ Einzelband ☁
☁ erschienen 09/2015 ☁

Inhalt

Der siebenjährige Cedric lebt mit seiner verwitweten Mutter in ärmlichen Verhältnissen in New York, als sich sein Leben mit einem Schlag verändert: Er soll ein Lord werden. Sein Großvater, der Earl von Dorincourt, möchte seinen einzigen Enkel nach England holen, um ihn dort zu seinem Nachfolger zu erziehen. Also machen sich Cedric und seine Mutter auf den Weg. Doch sein Großvater erweist sich als ein mürrischer, unfreundlicher Greis und dann taucht auch noch eine Frau auf, die behauptet, ihr Sohn sei der wahre Lord.“ - Quelle Klappentext



Der zufällige Satz...

 
 

„„Wenn einer mir gesagt hätte, dass ich mein Herz an ein Kind hängen könnte“, sagte er und die harte Stimme war schwach und unsicher, “ich würde ihn für einen Narren gehalten haben. Ich habe Kinder immer verabscheut - meine eigenen in erster Linie. Den Jungen hab ich lieb, und er hat mich lieb.““ - Earl of Dorincourt

 
Seite 177






Zwischen den Seiten

Eine lange Tradition für mich zur Weihnachtszeit ist „Der kleine Lord“ die Verfilmung von 1980 mit Alex Guinness als Earl von Dorincourt und Ricky Schroder als bezaubernder Cedric. Mir geht jedes Mal das Herz auf, ich liebe diesen Film.


Jetzt habe ich zum zweiten Mal „Der kleine Lord“ von Frances Hodgson Burnett gelesen und wie auch diese eine ganz bestimmte Verfilmung, versetzt mich das Buch in ein glückseliges Hochgefühl.


Der kleine Lord Fauntleroy ist im Buch kaum anders, als in der Verfilmung und bei dieser Geschichte, habe ich immer alle lieb gewonnen Filmgesichter vor Augen. Vielleicht ein Grund, für die glückliche Stimmung, in die mich das kleine Buch versetzt.


Zwischen den Seiten gibt es viele kleine Dinge, die im Film nicht erwähnt werden, wie es kam, dass sich Cedrics Eltern kennenlernten, sich verliebten oder wie es am Ende der Geschichte mit Mr. Hobbs, den Gemischtwarenhändler und Dick, dem Schuhputzer weitergeht. Oder es gibt Details, die im Film anders dargestellt werden. An meiner persönlichen, lieblichen Freude mit dem kleinen Lord macht das aber nichts.


Fazit

Ich empfehle jedem, für den zur Weihnachtszeit „Der kleine Lord“ eine lieb gewonnene Tradition ist, auch einmal das Buch zu lesen. Es ist zauberhaft und ganz und gar großartig in seiner Sprache. Natürlich kann eine Verfilmung ein Buch nicht originalgetreu wiedergeben, so ist im Buch einiges anders. Aber das Buch lässt den Film nicht schlechter dastehen, es ist unterstützend und ergänzend. Der Film und das Buch harmonieren miteinander und können nebeneinander existieren. 5 Sterne.


~Challenge 2018~ Die große Cover Challenge 2018 von Charleen´s Traumbibliothek
ein Buch mit einem roten Schriftzug

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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.de

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