Freitag, 31. August 2018

~Buch Rezension~ "Wild Horse Valley" von Kyra Dittmann Coppenrath Verlag *Rezensionsexemplar

Cover- und Zitatrechte: Coppenrath Verlag

☁ Autor/in: Kyra Dittmann ☁ übersetzt: - ☁ Covergestaltung: Frauke Maydorn ☁
☁ Verlag: Coppenrath ☁ Hardcover ☁ ISBN 978-3-649-62774-6 ☁
☁ 12,99 € [D] 13,40 € [A] ☁ 320 Seiten ☁ Einzelband ☁
☁ erschienen 03/2018 ☁ empfohlen ab 12 Jahren ☁

Inhalt

„Oh no! Abby ist geschockt: Der neue Freund ihrer Mutter ist ein waschechter Lord - und sie wird die Ferien auf seinem Schloss verbringen! Doch „Downtown Abby“, wie ihr Skater-Kumpel sie ab sofort nennt, fühlt sich dort wie ein Statist in der Lieblingsserie ihrer Mum. Alles ist so fremd und vornehm! Und was steckt hinter dem seltsamen Verhalten der Schlossbewohner? Als sie ein verletztes Pony findet und kurz darauf einige Pferde des hofeigenen Gestüts erkranken, gerät Abby unter Verdacht. Ausgerechnet Greyson, der unnahbare Sohn des Lords, setzt sich für sie ein. Allerdings soll Abby ihm dafür bei der Aufklärung eines düsteren Verbrechens helfen...“ - Quelle Klappentext



Der erste Satz...

 
 

„Die Rollen meines Boards ratterten im Gleichtakt zur Musik aus meinen Kopfhörern über das Pflaster.“ - Abby

 
Seite 9







Zwischen den Seiten

Seit „Wolkenherz Die Spur des weißen Pferdes“ von Sabine Giebken aus dem Magellan Verlag finden sich auch wieder Pferdegeschichten zwischen meinen Büchern. Und „Wild Horse Valley“ von Kyra Dittmann hat für mich die richtige Mischung aus Pferderoman und Abenteuergeschichte getroffen.

Abby ist ein Skatergirl durch und durch, sie liest zwar gerne Pferderomane und schaut sich gemeinsam mit ihrer Mutter gerne Pferdefilme an, aber in ihrem Leben hat sie sonst keine Berührungspunkte mit Pferden. Das ändert sich als Abby den neuen Freund ihrer Mutter, Ambrose kennenlernt und er die beiden zu sich auf Hargrave Abby einlädt.

Doch wer jetzt erwartet Abby wird sofort zur Pferdenärrin, das wird sie nicht. Viel mehr liegt der anfängliche Fokus auf Abbys Leben im Schloss. Hier treffen wahrlich Welten aufeinander und egal wie lieb und freundlich Abbys Absichten sind, sie schafft es immer wieder von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten.

Dabei war es nicht nur das oder die Namensgleichheit der Protagonistinnen, sondern auch das manchmal sehr überdrehte Verhalten einiger Schlossbewohner, die mich oft an die „Verliebt in Serie“ Reihe von Sonja Kaiblinger zurückdenken ließ. Mich haben diese Ähnlichkeiten nicht gestört, sondern viel mehr dazu gebracht, in „Wild Horse Valley“ anzukommen. Die" Wild Horse Abby" ist ein Wirbelwind und immer aktiv, sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen, auch wenn sie ihren Vater vermisst, so wünscht sie ihrer Mutter neues Liebesglück und stellt sich Ambrose gegenüber nicht quer.

Nur mit seinem Sohn Greyson gelingt es ihr nicht ganz so gut, die beiden bekommen sich oft in den Haaren. Hier zeigt sich die Handlung für eine Vielleserin vorhersehbar. Aber gut „Wild Horse Valley“ richtet sich in erster Linie an jüngere Leserinnen und dafür ist das Geplänkel der beiden in Ordnung.

Abbys freches Pony verwandelt sie nicht von 0 auf 100 in eine Pferdeexpertin und das fand ich toll. Das Pony steht nicht im Mittelpunkt und Abby setzt sich langsam mit dem Thema Pferd auseinander.

Die Schlossgeheimnisse und die Schatten der Vergangenheit ist der dritte Schwerpunkt der Geschichte. Es war unterhaltsam Abby und Greyson auf ihrer Spur zu begleiten. Allerdings auch kaum überraschend. So konnte ich mir denken, in welcher Beziehung der gutmütige Gramps zum Schloss stand oder was die nervende Schreckschraube Camilla im Schilde führt.

Je mehr ich gelesen hatte, konnte ich mir die Auflösung bereits denken, dass Abby allerdings nicht zur selben Zeit zu den gleichen Zusammenhängen kam, fand ich merkwürdig und unglaubwürdig. Da war sie mir ein wenig zu gutgläubig, auch mit der Auflösung am Ende war nicht ganz einverstanden, hier fehlte mir ein konsequentes Durchgreifen, aber nicht hier, hier wurde die Auflösung nicht weiter geahndet. Etwas schade.

Fazit

"Wild Horse Valley" von Kyra Dittmann fand ich spannend und gar nicht mal so pferdebesessen wie der Titel es vermuten ließ. Plötzlich verbringt Skatergirl Abby die Sommerferien mit ihrer Mutter nicht mehr in Liverpool, sondern auf einen waschechten alten englischen Landsitz in einem Schloss. Dieses Schloss und seine Bewohner birgen einige Geheimnisse und wirkt im Vergleich zum Wirbelwind Abby verschlafen. Es dauert auch nicht lange, bis Abby in ihr erstes Fettnäpfchen tritt. Abby ist aufgeweckt und steckt voller Tatendrang, gemeinsam mit ihr das Schloss zu erkunden hat Spaß gemacht. Mir hat auch gefallen, dass sich sobald Abby ihr Pony kennenlernt, sich nicht nur alles darum dreht, sondern, dass Abby weiterhin im Mittelpunkt stand. Dem langzurückliegendem Geheimnis und der Verschwörung bin ich lange vor Abby auf die Schliche gekommen, aber als Vielleserin ist das nicht überraschend. "Wild Horse Valley" richtet sich mehr an jüngere Leserinnen und denen wird es auch gefallen. 4 Sterne.




Vielen Dank an den Coppenrath Verlag, für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

~Challenge 2018~ Die große Cover Challenge 2018 von Charleen´s Traumbibliothek

ein Buch, welches nur in schwarz-weiß gehalten ist (ausgenommen der Schriftzug)

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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.de

3 Kommentare:

  1. Huhu meine liebe Cindy,

    mh bei dem Buch bin ich mir jetzt wiederum unschlüssig, ob es etwas für mich ist. Gerade was das Ende angeht lässt du mich zweifeln, ob ich es mögen werde.
    Auf der anderen Seite finde ich deinen Vergleich mit den Sonja Kaiblinger Büchern wieder sehr interessant.

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hsllo meine liebe Sandra,

      tut mir leid, die letzte Woche ist sehr zeitintensiv gewesen. Nun das Ende war vielleicht nicht so wie ich erhofft habe und auch in anderen Punkten waren die Figuren zu sehr nach bekannten Mustern, trotzdem hat es mir auch Spaß gemacht.
      Liebe Grüße Cindy

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  2. Huhu Cindy,
    ich habe in dieser Woche "Die Pferde von Eldenau" gelesen. Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Ich bin eigentlich nicht unbedingt ein Pferdebuchleser. Aber ich glaube ich könnte zu einem werden ;o) Das, was du über Wild Horse Valley erzählst, hört sich richtig gut an. Ich glaube das könnte - trotz kleiner Kritikpunkte - auch was für mich sein.
    Solltest du nun richtig Lust auf Pferdebücher haben, so kann ich dir die Pferde von Eldenau auch nur wärmstens ans Herz legen :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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