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Meinung
Thriller Autor Sebastian Fitzek trifft auf Gerichtsmediziner Michael Tsokos und heraus kam mit Abgeschnitten ein Thriller der mir sehr an die Nieren ging.
"Abgeschnitten" wird mit drei Handlungssträngen erzählt, die sich im Verlauf treffen. Der Gerichtsmediziner Prof. Herzfeld entdeckt, während der Obduktion einer Leiche einen Zettel mit der Handy Nummer seiner 17-jährigen Tochter
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An dieser Stelle wird ein Cut gesetzt und der Handlungsort springt von Berlin zu Helgoland. Hier lernt der Leser Linda, eine junge Frau und berufliche Comiczeichnerin kennen. Ein ehemaliger aufdringlicher Liebhaber ist der Grund, weshalb Linda sich auf Helgoland verschanzt hat. Linda entdeckt, am Strand eine Leiche und diese wird zur Verbindung zwischen ihr und Professor Herzfeld.
Da Helgoland aufgrund von Wetterverhältnissen von der Außenwelt abgeschnitten ist und die meisten Einwohner aufs Festland übergesiedelt sind, insbesondere das medizinische Fachpersonal, ist Professor Herzfeld davon abhängig dass Linda ihm hilft.
Worin ihre Hilfe bestehen soll, wird schnell klar und ich teilte Lindas Ekel. An detaillierten Beschreibungen wird nicht gespart, faszinierend und abstoßend zugleich.
Ich mochte den Schreibstil und bin auf Anhieb in Abgeschnitten angekommen, die Übergänge von einem zum anderen Ort erzeugt zusätzlich den Drang immer weiter lesen zu müssen, weil den Figuren gerade in den letzten Sätzen etwas passiert oder ihnen etwas entscheidendes auffällt.
Während mir der Stil einerseits richtig gut gefallen hat, hat er mich andererseits auch wahnsinnig verstört. Die Abschnitte die als "Hölle" bezeichnet werden, gingen sehr an meiner Substanz und hier habe ich mir weniger Details gewünscht.
Für mich war das Lesen, ein rasanter Wechsel zwischen angespannter Neugier und beklemmender Angst. Gelegentlich wird das durch schmunzelnde Kommentare der Figuren etwas aufgelockert und sorgte dafür, dass ich eine Verschnaufpause einlegen konnte.
"Abgeschnitten" ist demnach nichts für schwache Nerven. Sebastian Fitzek und Michael Tsokos behandeln kritische Themen, die durchaus leider in der Realität in ähnlicher Form vorkommen können. Es ist nicht nur eine spannende, rasante Jagd nach dem Täter, sondern macht auch nachdenklich.
Fazit
Rückblickend betrachtet habe ich in "Abgeschnitten" viele Nerven gelassen. Es ist rasant und zum Teil drastisch, abscheulich real beschrieben. Darüber sollte man sich vorher bewusst sein. Mir haben die Figuren gut gefallen, mit ihnen habe ich mit gelitten und gefiebert. Sebastian Fitzek ist ein großartiger Schriftsteller, aber ich persönlich werde weitere Bücher von ihm nur dosiert lesen können, wenn ich erwarten kann, dass er weiter so schonungslos detailliert mit seinen Figuren umgehen wird. 3 Sterne.
Mit diesem Buch nehme ich an folgender Challenge teil
Challenge der Gegenteile - Katjas grüner Seite des YinYangs: einen Thriller
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© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de




Das Buch habe ich auch noch auf meinem SuB und freue mich schon sehr darauf :)
AntwortenLöschenHallo Meiky,
Löschenich bin gespannt wie du das Buch finden wirst, es ist auf jeden Fall spannend und wird fich so schnell nicht los lassen.
Liebe Grüße Cindy
Huhu,
AntwortenLöschendas Buch liegt auch noch bei mir und ich bin sehr gespannt, wie es mir gefallen wird. Ich habe gehört, dass es nichts für Zartbesaitete sein soll. :)
LG Steffi