Montag, 25. Dezember 2017

~Monatsstatistik~ November 2017



Sandor Fledermaus mit Köpfchen - Dorothea Flechsig - 112 Seiten - Glückschuh Verlag -   Rezension
Träume, die ich uns stehle - Lily Oliver - 400 Seiten - Droemer Knaur -   Rezension
Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow - Rainbow Rowell - 528 Seiten - dtv Verlag Reihe Hanser -   Rezension
Ginny Moon hat einen Plan - Benjamin Ludwig - 380 Seiten -  HarperCollins -   Rezension
Buch: 4 Seiten: 1.420







Mein November war überwiegend von einer dreiwöchigen Krankheit mit Husten, Halsschmerzen und einer Ohrentzündung geprägt. Gerade Letzteres ist für mich immer das Schlimmste, meine Ohren oder gar meine Ohrenärztin ist für mich, dass was für viele andere der Zahnarzt ist. Ich mag es nicht, obwohl ich eine ganz liebe, auch sehr gern lesende HNO-Ärztin habe, trotzdem bedeutet ein Blick in die Ohren für mich immer, Stress. 

Zum Lesen bin ich auch nicht wirklich gekommen, mir ging es dafür zu schlecht, aber mit Netflix habe ich viele Stunden verbracht, besonders mit den Winchester Brüder. Meine Bücher habe ich erst wirklich gelesen, als es mir langsam besser ging.

Ein ganz besonders niedliches und liebevoll illustriertes Kinderbuch hat mich im November verzaubert. Sandor ist eine kleine schlaue Fledermaus, der sich sein neues Heim in einem Rollokasten eingerichtet hat, mitten in einem Klassenzimmer und Sandor ist wissbegierig. Nicht nur er lernt etwas, auch die jungen Leser können einiges über Fledermäuse lernen, mir hat Sandor gefallen und es wird nicht meine letzte Begegnung bleiben.

Ich habe im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse erneut die Möglichkeit gehabt Alana Falk zu treffen, ihr Jugendroman "Sternen Sturm Das Herz der Quelle" steht noch immer ungelesen, in einen, meiner Regale, allerdings habe ich ihren Roman "Träume, die ich uns stehle" als Lily Oliver schon gelesen und bin ganz gerührt von dieser bittersüßen Geschichte gewesen. Lara kann nicht aufhören zu reden und seit einem Verkehrsunfall verschlimmert sich diese Situation. Sie hat mir so leidgetan, wie sie einerseits versucht gegen den Zwang anzukämpfen und wie sie auf der anderen Seite genau spürt, wie andere Menschen auf sie reagieren. Dass sie auf der Intensivstation dann auch noch einen jungen Mann kennengelernt, dem es aus gegebenen Gründen nicht stört, dass Lara immer zu redet, machte das Buch zu einem eindringlichen Leseerlebnis.

Ich habe mich schon sehr mit Simon Snows Geschichte herumgequält, weil mir anfangs die starke Ähnlichkeit mit Harry Potter zu groß war, Simons Zauberwelt aber konstant distanziert blieb. "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" ist eine der wenigen Geschichten, in denen mich der Zweitheld mehr begeistern konnte, als die Hauptfigur.

Ein ganz besonderes Mädchen ist Ginny Moon, sie hat ihre Eigenarten, die am Anfang ohne Durchblick ziemlich egoistisch und abschreckend wirkten. Allerdings hat Ginny wirklich einen driftigen Grund und wenn man ihr, nur zuhört, dann ist eigentlich alles klar. Mir hat ihre Geschichte sehr gefallen und Ginny Moon verdient mehr Aufmerksamkeit.

Das war mein November, fehlt nur noch der Dezember und ich kann das Jahr 2017 abschließen. :)
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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren

© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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