Montag, 3. Juli 2017

~Buch Rezension~ zu "Love & Gelato" von Jenna Evans Welch

Cover- und Zitatrechte: HarperCollins

Inhalt

„Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird …“ – Quelle Klappentext



Der erste Satz...

 
 

Ihr hattet doch auch schon mal schlechte Tage, oder? Ihr wisst schon, solche, an denen der Wecker nicht funktioniert, der Toast praktisch Feuer fängt und euch viel zu spät einfällt, dass eure Klamotten triefnass in der Waschmaschine liegen.“ - Lina

 
Seite 5




Zwischen den Seiten


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"Love & Gelato" - Das klang nach Liebe und Italien einen Sommer lang. Es gibt auch Liebe, Sommer und Italien, allerdings ist die Zusammensetzung eine andere.

Lina hat gerade erst ihre Mutter verloren und erfüllt ihr den Wunsch für einen Sommer zu ihrem Vater Howard nach Florenz zu fliegen. Es ist nur so, dass Lina ihren Vater noch nie gesehen hat und erst nach dem Tod ihrer Mutter von ihm erfahren.

Dementsprechend kompliziert ist es zwischen den beiden. Außerdem arbeitet Howard für eine Gedenkstätte für gefallene amerikanische Soldaten des Zweiten Weltkrieges auf einen Friedhof, auf dem er zugleich wohnt und nun auch Lina. Für sie ist es unangenehm, da mit dem Friedhof, der Tod immer in Linas Nähe ist.




Lina möchte schnellstmöglich nach Hause und wieder bei ihrer besten Freundin Addie leben. In Italien bekommt sie ein Tagebuch ihrer Mutter überreicht, dass aus der Zeit stammt, als sie in Florenz als Studentin lebte. Das Tagebuch wird zum Mittelpunkt und irgendwie ist es Trauerbewältigung, Ratgeber, Geheimnisversteck und Reiseführer in einem.

Lina war sehr angenehm, ihre Traurigkeit wegen ihrer Mutter, nachvollziehbar und zu keiner Zeit die Handlung bestimmend. Nach kurzer Zeit lernt sie den Halbitaliener Ren kennen und freundet sich mit ihn an. Mit Rens Hilfe entdeckt sie Florenz auf ihre eigene Art und nimmt wieder mehr am Leben teil. Eines der positiven Dinge an „Love & Gelato“, dass Lina sich nicht verkriecht und permanent traurig ist. Neben Lina und Ren, konnte mich auch Howard begeistern. Er ist aufmerksam, freundlich und mehr der Kumpel statt ein Vater. Vollkommen plausibel, schließlich wusste auch er nichts von Lina, bevor ihre Mutter starb.

Lese Spaß

"Love & Gelato" entwickelte sich anders als erwartet. Es kam mir ruhig und unaufdringlich vor. Das italienische Flair wirkt dezent nach, drängt sich nicht in den Vordergrund. Sommerleicht und unbeschwert, war die Handlung trotzdem nicht, vielmehr rätselhaft, aufgrund des geheimnisvollen Tagebuchs.

Das Tagebuch selbst, weist mit voranschreitender Handlung mehr Rätsel für Lina auf, da ich mir einige Dinge denken konnte.

Überraschend angenehm empfand ich die Freundschaft zwischen Ren und Lina. Ren ist hilfsbereit und hat sofort einen Narren an Lina gefressen, denn sie sind sich ziemlich ähnlich, da Rens Mutter auch Amerikanerin ist, steckt in dem smarten Italiener ein halber Amerikaner.

Fazit

Mich hat „Love & Gelato“ vollkommen überrascht, da ich damit gerechnet habe, eine leichte, sommerliche unbeschwerte Italien Geschichte mit viel Eis, Pasta und eine Prise Amore zu bekommen. Dem war nicht ganz so, da Lina nach Florenz erst kommt, weil ihre Mutter verstorben ist und sie nun bei ihrem unbekannten Vater leben soll. In Florenz angekommen, bekommt sie ein altes Tagebuch ihrer Mutter, aus der Zeit in der sie als Studentin in Florenz lebte. Es dreht sich also mehr um Linas Mutter und den Geheimnissen zwischen den Seiten. Zum Glück vergräbt sich Lina nicht in ihre Trauer und lässt andere Menschen an sich heran. Daher empfand ich das Buch angenehm zu lesen, es ist ruhig und überschaubar, springt emotional nicht hin und her und eignet sich gut als entspannte Sommerlektüre. 4 Sterne.



Vielen Dank an den HarperCollins Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

Kommentare:

  1. Hey Cindy,

    eine echt schöne Rezension, das uch klingt ja wirklich gut! Es ist mir schon öfter aufgefallen in letzter Zeit, aber ich habe einen Bogen darum gemacht, weil ich dachte, es entspräche nicht meinem Beuteschema. Deine Rezi hat mich jetzt aber total neugierig gemacht. Klingt nach einer echt schönen Geschichte. Und ich hoffe, du konntest dich Italien trotzdem etwas näher fühlen, obwohl es nicht nur um Eis und Pasta ging. ;)

    Liebe Grüße
    Lena ♡♡♡

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    1. Hallo Lena,

      keine Sorge ich bleibe Italien weiterhin verbunden, auch ohne viel Pasta & Gelato in der Literatur. ;) Dafür ist es zu sehr ein großer Wunsch von mir, dass Land mal persönlich kennenzulernen. Das Buch war eine kleine Überraschung, schlicht und ruhig.
      Liebe Grüße Cindy

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  2. Hallo liebe Cindy!

    "Love & Gelato" ist gerade so richtig dick auf meiner Wunschliste markiert. Ich finde das Büchlein klingt einfach total nach Sommer und passt perfekt in die Ferienzeit. :D Auch das Cover mag ich sehr gerne. Deine positive Rezension zum Buch gibt mir jetzt noch den letzten Ansporn es endlich zu bestellen.

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

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    1. Hallo liebe Nina,

      das freut mich, dass du "Love & Gelato" hervorgehoben markiert hast. Ich mochte es auch, weil so manche Figur, mir ganz gut gefallen hat. :)
      Liebe Grüße Cindy

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