Sonntag, 5. März 2017

~ Popcorn Kino ~ "A Cure for Wellness"



A Cure For Wellness

Der junge Lockhart ein ehrgeiziger Angestellter eines New Yorker Finanzriesen wird damit beauftragt, den CEO des Unternehmens aus einem Schweizer Sanatorium nach Hause zu holen. In der Schweiz angekommen besticht der Film durch opulente, stimmungsvolle Bilder. 

Die Kureinrichtung umgibt sofort eine unheimliche, kühle Aura, die sich durch den ganzen Film zieht. Auf dem Weg zum Schloss erfährt Lockhart Bruchteile
mysteriösen Vergangenheit des Schlosses, ein weiterer unverzichtbarer Bestandteil des Filmes.

Ein Blick, ein Gegenstand oder eine Kameraeinstellung alles scheint eine Bedeutung zu haben. Lockhart ist skeptisch dieser Einrichtung und ihrer Kurmethoden. Das erzeugt Spannung und der Film steigert diese in psychischen Ekel, wenn man nicht langsam auch verrückt werden möchte, schließt man an einigen Stellen, lieber die Augen. "A Cure for Wellness" spielt viel mit Ängsten, vor allem die vor Wasser. Es sind die alten Methoden, die kühlen Menschen, das antiquierte Gemäuer, die mir gut gefallen haben.

Leider verliert sich die Handlung mit der Zeit, in sich wiederholenden Höhepunkt-Szenen, wodurch für mich Längen entstanden. Das, was Hannah passiert ist, abartig und ebenfalls nichts für schwache Nerven. Der Film hat etwas, das mich gruseln lässt, was vor allem den wunderbaren Darstellungen vom Lockhart Darsteller (Dane DeHaan) und der Hannah (Mia Goth) zu verdanken.
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© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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