Dienstag, 28. März 2017

~Buch Rezension~ "Der Himmel über Appleton House" von S. E. Durrant

© Cover- und Zitatrechte: Königskinder Verlag
Inhalt

„Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer.“ – Quelle Kappentext



Der erste Satz...

 
 

Dir vorliegende Geschichte spielt zu einer Zeit, als mein Leben ziemlich durcheinandergeriet.“ - Ira

 
Seite 5



Zwischen den Seiten

Jeder wünscht sich eine Familie, zu der man gehört, auch die Geschwister Ira und Zac, unter keinen Umständen, wollen sie getrennt werden, allerdings macht das eine Vermittlung schwierig, trotz allem, haben die beiden von Pflegeeltern
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zur Pflegefamilie geschafft, zusammenzubleiben.

"Der Himmel über Appleton House", beginnt mit einem kursiven, einleitenden Vorwort von Ira. Sie baut ihre Geschichte in Tagebuch über einen Zeitraum von mehreren Jahren auf. Sie beginnt mit ihren Aufzeichnungen, als sie und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder im Oktober 1987 nach Skilly House, einem Kinderhaus, gebracht werden.

Der Schreibstil ist kindlich (Ira ist auch erst 9 Jahre alt) und die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und befassen sich überwiegend mit ihrem Leben in Skilly House oder Gedanken, die sie sich über das Leben als Pflegekind macht.

Der Wunsch nach einem sicheren, geborgenen Zuhause für ihren Bruder und sich behält Ira die gesamte Zeit aufrecht. Sie hat Angst, dass sie oder ihr Bruder es vermasseln werden, sobald sie die Gelegenheit auf ein Zuhause bekommen, daher denkt sie viel nach und ist stets vorsichtig. Es sind ihre Emotionen, von denen dieses Buch lebt und am Ende steht fest, ob sich der Traum der Geschwister erfüllt.

Lesespaß


"Der Himmel über Appleton House" ist ein kleines feines Tagebuch eines Kindes und so liest es sich auch. Die Tagebucheinträge führt Ira nicht regelmäßig, vielmehr monatlich oder auch nur dann, wenn sie etwas zu sagen hat. Es können also auch Monate zwischen den einzelnen Einträgen liegen. Es gelang mir nicht komplett eine Bindung zu "Der Himmel über Appleton House" weil Iras Schilderungen eine Abfolge von Ereignissen gleicht. Allerdings konnte sie mich mit ihren Gefühlen berühren, wenn sie über ihre Ängste und Wünsche sprach oder die anderen Bewohner von Skilly House anriss.
Skilly House nimmt eine große Rolle und Bedeutung im Leben der Geschwister ein und das ist es, was mir richtig gut gefallen hat, denn das Kinderheim vermittelt Wärme und Freundlichkeit. Natürlich können die Betreuer von Skilly House den Kindern die Eltern nicht ersetzen, aber sie sind lieb und kümmern sich nach Kräften um die Kinder. Nehmen sie in den Arm oder hören ihnen einfach zu. Es war schön, dass es also keine beklemmende Kinderheim Geschichte geworden ist.

Fazit


Bislang fallen mir nicht viele Bücher über zurückgelassene Kinder ein, die so viel Wärme und Hoffnung transportieren, wie das bei "Der Himmel über Appleton House" der Fall ist. Der Schreibstil ist kindlich und manchmal abgehackt, da Ira die Geschichte ähnlich wie Tagebuch Einträge erzählt und zu Beginn der Geschichte erst 9 Jahre alt ist. Dadurch fehlte es an konstanter Spannung oder der Möglichkeit, mehr in die Geschichte einzutauchen. Trotzdem hat mir der herzliche Umgang der Erwachsenen mit den Kindern gefallen. 4 Sterne.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
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© Cover-, Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

Kommentare:

  1. Huhu Cindy,

    das Cover finde ich total schön - ruft sofort Sommerstimmung hervor. :3
    Vom Inhalt her wäre es aber glaube nicht ganz meins. Tagebuch-Bücher gefallen mir selten, weil man oft das Gefühl hat, es fehlt etwas von der Geschichte. Das scheint hier ja auch etwas der Fall zu sein. :O

    LG Alica

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    1. Hallo Alica,


      das stimmt das Cover ist sommerlich schön und spiegelt die Handlung ein Stück weit, auch gut wieder. Ich glaube auch, dass es für dich nicht so ganz passt.
      Liebe Grüße Cindy

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  2. Hey Cindy,

    das Buch steht bei mir auf der Wunschliste ganz weit oben bei den neuen Königskindern und deine Worte bestärken mich darin, das Buch auf jeden Fall zu lesen. :)

    Alles Liebe,
    Anna

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    1. Hallo Anna,

      das freut mich, dass dieses Buch einen so guten Platz bei dir hat. Es wird dir bestimmt gefallen.
      Liebe Grüße Cindy

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  3. Huhu Cindy,

    das hört sich nach einem ganz besonderen Buchschatz an. Ich finde das Cover schon sehr beeindruckend / berührend. :-)

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hallo Sandra,

      ja es ist wirklich ein kleiner feiner Buchschatz, der dir bestimmt gefallen wird. :)
      Liebe Grüße Cindy

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  4. Hallo Cindy,
    heute habe ich einmal wieder etwas bei dir gestöbert und bin an diesem Buch hängengeblieben, was ja schon allein dem wundervollen Cover geschuldet ist.
    Aber auch die Story, wenn auch in anderer Form, klingt sehr interessant. Das kleine, feine Büchlein wird doch gleich vermerkt. ;-)
    Danke für deine tolle Rezi. <3
    Liebste Grüße, Hibi

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