Sonntag, 1. November 2015

Rezension zu "Der wilde Ruf des Herzens" von Kathleen E. Woodiwiss

© Cover- und Zitatrechte: Weltbild


Inhalt

Um ihren Stiefvater zu beschützen und sich selbst vor der Armut zu retten, muss die bezaubernde Abrielle den Heiratsantrag des skrupellosen Desmond de Marlé annehmen. Ihr Herz gehört jedoch den stolzen Schotten Raven Seabern. Und der setzt alles daran, seine geliebte Abrielle aus den Fängen des unberechenbaren de Marlé zu befreien und sie für immer zu der Seinen zu machen… - Klappentext




Der zufällige Satz...   


 

„‘Die beiden einzigen Dinge, die sich unterscheiden, sind Alter und Haarfarbe‘, erwiderte Abrielle säuerlich.“
Seite 78 Zeile 9 bis Zeile 10









Meinung

Vor einigen Jahren habe ich mir die Welt Bild Sammler Edition von Kathleen E. Woodiwiss bestellt und nun das erste Mal zu einem ihrer Bücher gegriffen. Dabei habe ich ihr "letztes" Buch zu erst gelesen. Einige Leserstimmen meinen, es ist nicht ihr Glanzstück, da ich kein Vergleich habe, kann ich das nicht beurteilen. Ich fand es okay. Fakt ist, dass Kathleen E. Woodiwiss die erste Autorin romantisch historischer Liebesromane mit mutigen selbstständigen Heldinnen und anschmachtwürdigen Helden ist, die erfolgreich wurde. Damit hat sie anderen Autorinnen neue Möglichkeiten eröffnet.

Diese historisch romantischen Liebesromane zeigen bei mir die Wirkung, dass sie mich sofort in ihrem Bann ziehen und ich die Seiten verschlinge, damit das
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Buch prinzipiell innerhalb weniger Tage schaffe.


Abrielle gerät ungewollt ins gesellschaftliche Abseits, als ihr Stiefvater während einer Gesellschaft zu Ehren der in den Kreuzzügen gefallenen und kämpfenden Rittern, nicht geehrt wurde. Hätte sich Abrielle zuvor noch ihren zukünftigen Ehemann selbst auswählen können, bleibt ihr nun, um den finanziellen Ruin abzuwenden, den scheußlichen, älteren Desmond de Marlé in Betracht zu ziehen. Der schottische Edelmann Raven Seabern lässt ihr Herz höher schlagen, jedoch unternimmt er keine nennenswerten Versuche die anstehende Hochzeit zu verhindern und das gefällt Abrielle überhaupt nicht.

Erst, als es für Abrielle bereits zu spät scheint, bemüht sich Raven ihr Herz zu gewinnen, was sich als schwierig herausstellt, da Abrielle an seiner Aufrichtigkeit zweifelt. Der historische Hintergrund um 1135 wird der angelsächsisch/normannischen Abrielle und dem schottischen Raven zusätzlich Steine in den Weg legen.

Die romantischen Szenen hätten ruhig etwas mehr sein dürfen, die Abrielle und Raven Momente in der zweiten Buchhälfte waren zu wenig vorhanden. . Ansonsten, ist "Der wilde Ruf es Herzens", ein angenehm zu lesender, entspannender Liebesroman, welcher mir eine tolle Lesezeit gebracht hat.

Fazit

"Der wilde Ruf des Herzens", ist der letzte Roman von Kathleen E. Woodiwiss und der erste, welchen ich gelesen habe, dementsprechend unvoreingenommen bin ich am dieses Werk heran gegangen. Das Miteinander von Raven und Abrielle hätte ein wenig mehr Feuer vertragen, war sonst angenehm mitzuerleben und lies mich für ein paar Stunden, den Alltag ausblenden. 3 Sterne.


Mit diesem Buch nehme ich an folgenden Challenges teil

Challenge der Gegensätze: Katjas grüne Seite - Ein Buch, welches über einen Jahr auf dem Sub liegt
Winterlesechallenge von Bookwormdreamers - Monatsaufgabe Oktober - schlechte Angewohnheiten

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