Samstag, 26. September 2015

Rezension zu "Geistermond" von Ina Linger & Cina Bard

© Cover- und Zitatrechte: Ina Linger und Cina Bard

Inhalt

„Nach einem Sturz erwacht Amy im Krankenhaus – allerdings nicht in ihrem im Koma liegenden Körper, sondern als Geist. Zu ihrem Glück ist sie nicht allein in der ihr noch unbekannten und beängstigenden Geisterwelt: In Jared findet sie einen Beschützer, der auch ihre Hilfe braucht. Um endlich Frieden zu finden, soll Amy, Tochter eines Polizisten, ihm helfen, den Täter aufzuspüren, der ihn vor zwei Jahren ermordet hat. – Ausschnitt Klappentext



Der zufällige Satz...

 

„’… den Stick hab ich nicht’, brummte der Einbrecher.“
 

Seite 88 Zeile 9














Meinung

Ich freue mich, dass ich auf „Geistermond“ von den beiden Autorinnen Ina Linger und Cina Bard aufmerksam wurde und ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, denn mir hat das Buch sehr gut gefallen.

"Geistermond" ist ein fantastisch angehauchter Krimi für Jugendliche in deren Mittelpunkt zwei junge Geister stehen. Nachdem Amy den ersten Schock
überwunden hat ein Geist auf Zeit zu sein, weil sie zu ihrem Glück „nur“ im Koma liegt, siegt die Neugier und die angeborene Spürnase in ihr und sie erklärt sich sofort bereit Jared bei dessen Suche nach seinem Mörder zu helfen.
Startseite von Ina Linger und von Cina Bard

Bevor die Beiden mit ihren Ermittlungen beginnen können, braucht Amy einen Crashkurs im Geisterdasein, denn durch Wände und geschlossene Türen zu gehen, will geübt sein. Jared erweist sich als guter Lehrer, wobei er etwas ungeduldig wirkt. Amy lernt neben ihm noch ein paar andere Geister kennen und lernt von ihnen mit. Ich fand es spannend gemeinsam mit Amy die Geisterwelt zu entdecken. Der Tod ist in „Geistermond“ allgegenwertig und dass Jared seinen Mörder sucht, weist daraufhin, dass er gewaltsam gestorben ist, dennoch zieht das Thema Tod, während des Lesens nicht herunter oder erzeugt eine bedrückende, schwere Stimmung.

Amy und Jared waren mir auf Anhieb sympathisch. Amy ist mitfühlend und holt Jared oft wieder zurück, wenn er über das Ziel hinaus schießen möchte. Ich kann das nachvollziehen, dass er ruhelos ist, immerhin möchte er seinen Mörder ausfindig machen.

"Geistermond" ist im allwissenden Erzählstil geschrieben worden, funktioniert aber nur mit Amy zusammen und es ist niedlich zu beobachten wie sich ganz langsam Zuneigung zwischen Jared und Amy aufbaut. Genauso unterhaltsam fand ich die detektivischen Elemente, sie waren logisch aufgebaut.

Fazit

Im ersten Moment dachte ich mit "nur" 252 Seiten ein kurzes Buch vor mir zu haben, was ich schnell lesen werde. Das stimmt auch, aber ich finde, dass die Geschichte ganz gut mit 252 Seiten funktioniert. Mehr Seiten hat „Geistermond“ nämlich gar nicht gebraucht, um die Figuren ins Herz zu schließen, sich der Zielsetzung Jareds Mörder finden, zu widmen und Spaß beim Lesen zu haben. 5 Sterne.

Mit diesem Buch nehme ich an folgenden Challenges teil

Challenge der Gegensätze: Biancas lila Seite - ein dünnes Buch (unter 300 Seiten)


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© Coverrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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