Montag, 28. September 2015

Rezension zu "Blink of Time" von Rainer Wekwerth

© Cover- und Zitatrechte: Arena Verlag

Inhalt

„Sarah Layken flieht vor der Realität – doch vor welcher?
Ein Junge will ihr helfen – doch woher weiß er von ihrem Problem?
Kein Leben ist wie das andere – doch welches ist das richtige?
Um das richtige Leben zu finden, um ihre Liebe wiederzutreffen, um ihren Bruder vor einem Unglück zu bewahren, muss Sarah Layken die gleiche Situation wieder und wieder durchleben. Sie kann sich immer wieder für ein neues Leben entscheiden, aber sie kennt vorher niemals den Preis, den sie dafür bezahlen muss.“ – Klappentext



Der zufällige Satz...

 

„Und auch wenn wir uns treffen, heißt das noch lange nicht, dass ich dich erkenne, denn vielleicht sind wir uns in dieser neuen Welt nie zuvor begegnet.“
Seite 111 Zeile 11 bis Zeile 14







Meinung

Sarah Layken führt das Leben einer normal durchschnittlichen Jugendlichen. Sie ist der Meinung, dass ihre Eltern sie nicht verstehen und sich die meiste Zeit um ihren kleinen Bruder kümmern. Nach der Schule trifft sie sich mit dem geheimnisvollen Josh, für den sie schwärmt. Perfekter Plan, nur grätscht ihr Exfreund, ihr dazwischen. Am nächsten Morgen erwacht Sarah in ihrem Bett und weiß gar nicht mehr wie sie da hingekommen ist. Schließlich bleiben die letzten Erinnerungen am turbulenten Vortag hängen. Sarah ahnt, nicht welchem brutalen Alptraum sie gegenüber steht, sobald sie ihr Zimmer verlassen und den Tag beginnen wird.

Hier hat mich "Blink of Time" von Rainer Wekwerth verschlungen, fassungslos, hilflos stand ich an Sarahs Seite und konnte ihr nicht helfen. Wunderbare
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Spannung die mir da entgegen kam, Sarah gelingt es mithilfe von Josh diesem Szenario zu entkommen und erwacht am nächsten morgen. Wieder hat sich etwas verändert. Im Klappentext wird bereits angedeutet, dass sie die gleiche Situation wieder und wieder erlebt


In "Blink of Time" erinnert mich das Konzept an die TV-Serie „Sliders – Das Tor in eine fremde Dimension“. Hier reisen die Charaktere durch verschiedene Paralleluniversen auf der Suche nach ihrer eigenen Welt, ähnlich wie es Sarah erlebt.

Josh hat bereits mehr Erfahrungen bei den „Sprüngen“ gesammelt und steht ihr bei. Die „Sprünge haben gewisse Grenzen, wie Josh mittlerweile heraus gefunden hat. Die Erläuterungen sind einleuchtend.

Im Verlauf wird anhand von Rückblicken darauf eingegangen wie Josh zum „Sprung“ gekommen ist was er finden möchte und das hat mich mehr berührt, als Sarahs Schicksal.

Mir hat „Blink of Time“ vom Schreibstil gefallen und ich habe es schnell gelesen, schließlich wollte ich wissen ob es ein "gutes" Ende geben kann.

Leider bin ich aber auch der Meinung, dass die sehr gute und hohe Spannung von der ersten „Sarah Realität“ in den weiteren nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte. Die Gründe, weshalb sie sich nicht "wohlgefühlt" hat, sind mir klar, aber so überraschend wir beim ersten Mal waren sie nicht.

„Blink of Time“ lässt mich fragend und nachdenklich. Gerne hätte ich mehr antworten bekommen. Wie viel Wahrheit steckt in der ersten Realität? Was wäre, wenn es diese Fähigkeit tatsächlich gibt, wäre der Mensch irgendwann zufrieden?

Schließlich gehören Leid, Trauer oder Verlust genauso zu unserem Leben wie die positiven Seiten. Ohne Licht kein Schatten.

Fazit

"Blink of Time" ist von der Idee her, interessant, nur konnte mich die anfängliche Spannung im Verlauf nicht mehr bei Laune halten. Sarah erschien als wankelmütig und so sehr ich einige ihrer Entscheidungen verstehen konnte, umso mehr habe ich mich gefragt, ob sie je ein Ende finden wird und sich zufrieden geben wird? "Blink of Time" eignet sich für alle die sich gerne auf eine Vielfalt an Möglichkeiten einlassen und sich diese Spannung nicht durch philosophische Fragen kaputt machen. Für mich gibt es hier 3 Sterne

Mit diesem Buch nehme ich an folgenden Challenges teil

Challenge der Gegensätze: Katjas grüne Seite - Ein Hardcover ohne Schutzumschlag

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© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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