Montag, 6. Juli 2015

Rezension zu ghostbound von C. M. Singer

© Cover- und Zitatrechte: Amrûn Verlag

Inhalt

„Elizabeth ist fassungslos. Daniel, der gutaussehende und charmante Polizist, den sie während ihrer Recherche über eine mysteriöse Mordserie in London kennengelernt hat, wurde vor ihren Augen getötet. Doch was wie das grausame Ende ihrer aufkeimenden Romanze wirkt, ist in Wahrheit erst der Anfang. Denn Daniel ist als Geist in dieser Welt gestrandet und Elizabeth ist die Einzige, die ihn wahrnehmen kann. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Mördern und kommen einer mächtigen Bruderschaft auf die Spur, die alles daran setzt, ihr Geheimnis zu wahren und Neugierige von der Bildfläche verschwinden zu lassen.“ – Quelle Klappentext



Der zufällige Satz...   

 

„‘Also wenn der genau richtig ist, dann ist meine Wohnung eindeutig zu klein.‘, stellte Elizabeth nachdenklich fest.“
 
Seite 151 Zeile 8 bis Zeile 9








Meinung

Für mich ist „ghostbound“ eine besondere Geisterliebesgeschichte. Der Autorin C.M. Singer ist es gelungen trotz der tragischen Tatsache, dass Danny gewaltsam aus dem Leben gerissen wird eine humorvolle Geschichte mit viel Herz zu erschaffen.

Liz bleibt kaum Zeit sich in Trauer zu verlieren, da Danny zeitig bei ihr auftaucht. Sie verarbeitet überraschend gut den Schock, dass sie ihn sehen
Startseite vom Amrûn
kann. Überhaupt sind Liz und Danny äußerst sympathische und überzeugende Charaktere. Obwohl tot, strahlt Danny eine ansteckende Lebensfreude aus. Schwermütige Momente hat er selten.


Das Zusammenspiel zwischen den Beiden ist herrlich, Liz ist daran interessiert heraus zu finden, warum Danny getötet wurde und warum sie den Angriff überlebt hat. Danny sträubt sich etwas, er möchte am liebsten, dass sich Liz heraushält und in Sicherheit bleibt. Schließlich ist sie keine Polizistin und die Suche nach dem Mörder stellt sich als gefährlich heraus. Liz lässt sich nicht abhalten und die Ermittlungen werden verständlich geschildert, so dass es beim Lesen nachvollziehbar bleibt.
Das Herzstück in „ghostbound“ sind die Charaktere, die dem Buch die Persönlichkeit geben. Humor und Romantik wird groß geschrieben. Dadurch dass Danny ein Geist ist ergeben sich einige sehr lustige Szenen. Natürlich stellt sich die Frage wie unterhält man sich in der Öffentlichkeit mit einem Geist, ohne als verrückt bezeichnet zu werden? Danny und Liz finden eine logische Methode um dieses Problem zu lösen.

Im Laufe der Handlung stellt sich heraus, dass Dannys Tod kein Zufall gewesen ist und dahinter mehr steckt. Für Liz bedeutet dass, sie selbst zur Zielscheibe wird. Ich habe richtig mit gefiebert.

Zum Ende zieht sich „ghostbound“ ein klein wenig in die Länge. Ich hatte mit einigen Lösungen gerechnet, nicht aber mit diesem Ende. Es ist ein „Ach du meine Güte“-Schluss, bei den man sofort zu Band 2 der Trilogie greifen möchte.

Fazit

Da begegnet Liz ihrem Mr. Right und noch bevor sie sich richtig kennenlernen können, schlägt der Tod zu. Bei einem Buch das so beginnt, erwarte ich eine schmervolle, schwere Stimmung, aber kein Buch, in denen die Charaktere im Tod eine so überwältigende und ansteckende Lebensfreude ausstrahlen. „ghostbound“ ist lustig, spannend und gefühlvoll gewesen. Liz und Danny sind für einander geschaffen und ergänzen sich perfekt. Das Herzstück sind definitiv die Figuren. Der Schreibstil lässt sich gut lesen und mir hat hier gefallen, mal kein Ich-Erzähler zu haben. Einen Punkt Abzug gebe ich für den Schluss, der sich ganz anders als erwartet herausstellt. 4 Sterne.





Mit diesem Buch nehme ich an folgenden Challenges teil

Challenge der Gegensätze: Katjas grüne Seite - ein Hardcover

Die „bound“ Reihe im Überblick

ghostbound – Band 1 – meine Rezension
soulbound – Band 2 – bereits erschienen
spellbound – Band 3 – bereits erschienen

_____________________________________________________
© Coverrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hast Du ein Lob, eine Anregung oder vielleicht eine konstruktive Kritik für mich? Ich freue mich, wenn du mir dazu ein Kommentar hinterlässt.